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DUNCAN SMILE
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Anmeldungsdatum: 30.03.2006 Beiträge: 8 Wohnort: IL/EU |
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Verfasst am: 31 März 2006 13:38 Titel: "DER FALL GERWITSCH" |
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NEUEINWANDERER AUS RUSSLAND - RASSISMUS IN ISRAEL - AUSZUG AUS DEM BUCH "RUFMORD INKLUSIVE"
In den neunziger Jahren erhielt Rouven einen Anruf aus Israel. Er wurde darum gebeten, einer sich dort befindlichen Immigrantenfamilie zu helfen. Da Rouven und Inken schon immer sozial eingestellt gewesen waren und sich dies national und international herumgesprochen hatte, war es nicht außergewöhnlich, einen solchen Anruf zu erhalten.
In diesem Fall handelte es sich um den ‚Fall’ Michael Gerwitsch:
In den Neunzigern war der Jude Michael Gerwitsch mit seiner nichtjüdischen Frau Levinia nach Israel eingewandert. Zu jener Zeit war seine Frau im vierten Monat schwanger. Im Zuge der Einwanderungsformalitäten fand auch das obligatorische Gespräch mit Beamten des Innenministeriums statt. Hier wurde die Frau direkt gefragt, ob sie bereit sei, den jüdischen Glauben anzunehmen. Levinia verneinte diese Frage mit der Begründung, dass sie an Jesus Christus glaube und somit nicht bereit sei, ihrem Heiland durch die Konvertierung ins Judentum abzuschwören. In Reaktion auf diese Antwort wurde ihr erklärt, dass dann auch das zu erwartende Kind nicht jüdisch sein würde, da sich die Zugehörigkeit zum jüdischen Erbe nach der Mutter richte. Der Ehemann wurde nach seinem Einverständnis zu der Entscheidung seiner Ehefrau befragt und sollte die Konsequenz aus dieser Erklärung mit seiner Unterschrift besiegeln. Diese Dokumente waren zwar in russischer Sprache abgefasst, doch das eigentliche Gespräch war lediglich in hebräischer Sprache und ohne jede Hilfestellung durch einen Übersetzer geführt worden! In den Formularen wurde unter der Rubrik Nationalität bei Michael ‚Jehudi’ (Jude), bei seiner Frau ‚Russit’ (Russin, gleichzusetzen mit Christin) und bei dem gemeinsamen Kind ‚Lo rashum’ (nicht registriert) eingetragen.
Michael wurde bei diesem Gespräch auch gefragt, ob er dem christlichen Glauben seiner Frau ebenfalls zugetan sei. In seiner Antwort wich er mit den Worten aus, dass er bisher glaubenslos erzogen worden war, so gelebt habe und wohl auch weiterleben würde.
Da seine Frau Levinia die einzige Tochter ihrer Eltern war, kam auch der Wunsch auf eine Familienzusammenführung in Israel auf. Doch der Antrag der Eltern wurde vom israelischen Konsulat in St. Petersburg mit der Begründung abgelehnt, dass sie kein Recht auf Einwanderung nach Israel hätten, zumal sie keine Mitglieder einer jüdischen Familie seien. Selbst ein Antrag auf ein Besuchsvisum wurde ablehnend entschieden, weil man den Eltern unterstellte, sie würden den Besuch zur Immigration nach Israel ausnutzen. Beide Familien waren verständlicherweise zutiefst betrübt, weil sie sich nur aufgrund der unterschiedlichen Religionszugehörigkeiten nicht einmal besuchen durften! Ungeheuerlich auch, dass das gemeinsame Kind erst gar nicht registriert wurde, nur weil die Mutter am christlichen Glauben festhielt. Diesbezügliche Bemühungen des Vaters, dem Kind die israelische Staatsbürgerschaft zuzuerkennen, wurden abgelehnt.
Die junge Familie lebte seit ihrer Einwanderung in dem Kibbuz ‚Menachem’. Doch auch das wurde der Familie bald verwehrt, indem der Kibbuz dem Ingenieur kündigte. Dies bedeutete sowohl den Verlust des Arbeitsplatzes als auch ein weiteres Wohnrecht. Als Vorwand verwies die Kibbuzleitung auf seine schwierige ökonomische Lage, obwohl Michael monatlich 1.600 Shekel (ca. 800 DM ca. 400 Euro) für Verpflegung und Unterkunft an den Kibbuz zahlte. Eine Anfrage beim Dachverband der Kibbuzbewegung ‚Ichud HaKwuzot we HaKibuzzim’ in Tel-Aviv ergab, dass die Familie Gerwitsch auch keinerlei Anspruch mehr auf eine Unterbringung in einem anderen Kibbuz haben würde - angeblich, weil sie bereits mehr als ein Jahr in einer solchen Gemeinschaft gelebt hatten.
Dass Michael Gerwitsch und seine Familie aufgrund dieser misslichen Lage an eine Ausreise dachten, war dann auch kaum verwunderlich. Es war nicht das erste Mal, dass Auswanderungswünsche vorgetragen wurden, weil man keinen anderen Ausweg mehr für sich und die Familie sah.
Auf diesem Weg versuchte man in Israel, sich unglaubhafter Juden zu entledigen. Aus diesem Grund hatte Rouven sich vorgenommen, zu solchen inhumanen Handlungsweisen vonseiten des Glaubensstaates nicht zu schweigen. Denn eigentlich konnte der Staat an einer neuen Auswanderungswelle nicht interessiert sein. Auch aus diesem wichtigen Grund heraus lehnte Rouven jegliche Verherrlichung des ‚Heiligen Landes’ ab. Die Sammlung der Juden im Lande der Väter und der Wiederaufbau des Landes hatte die Herzensverhärtung gegenüber des Christentums nicht verändert, so dass neue Richtlinien für Israel vorprogrammiert waren und sind.
Im Buch finden Sie an dieser Stelle Bilder (Israelische Identitätsausweise & Artikel über die Familie)
Nach Kenntnisnahme jeglicher Informationen nahm Rouven persönlichen Kontakt mit Michael Gerwitsch und den Kibbuz Menachem auf. Die Kibbuzleitung ließ verlauten, dass ein weiteres Verbleiben für die vorgenannte Familie nicht mehr haltbar sei; aus dem einfachen Grund, da bei einem Verbleiben der Familie innerhalb des Kibbuzes mit größeren finanziellen Verlusten vonseiten der Regierung zu rechnen sei. Das bedeutete im Klartext, dass eventuelle staatliche Zuschüsse dem Kibbuz versagt bleiben würden.
Michael erzählte ihm, dass man von ihm verlange, seine Frau wieder zurück nach Russland zu schicken, was für ihn jedoch nicht in Frage käme. Außerdem, wie Rouven schon wusste, wurde die Ehe, die in Russland geschlossen worden war, in Israel nicht anerkannt. Für israelische Verhältnisse lebten die beiden demzufolge in wilder Ehe, und das Kind galt als ‚Mamser’ (Bastard, nicht ehelich). Das Problem war, dass die komplette kleine Familie nicht gemeinsam ausreisen konnte, da Michael ja erst einmal seinen Militärdienst absolvieren müsse. Die vom Staat geleisteten Zahlungen für Reisekosten, Unterbringung und sonstige Administrationskosten in Höhe von circa 5.000$ pro Person, so veranschlagt von der israelischen Einwanderungsbehörde für jeden aus Russland geholten Juden, hätte Michael begleichen können. Die Frage war nun, wie diese Familie aus Israel herausgeholt werden könnte.
Da Rouven in Hamburg jemanden kannte, der Immigranten in Israel dazu verhalf, dort wieder ausreisen zu können und diese auch weiter unterstützte, um in das gewünschte Zielland zu gelangen, wie zum Beispiel Australien, Kanada und USA, nahm er Kontakt mit diesem Menschen auf.
Von Deutschland aus würde es keinerlei Problem sein, die Familie Gerwitsch weiter zu reichen, da jegliche Kosten gedeckt werden könnten, denn glücklicherweise war Geld ausnahmsweise nicht das Problem der Familie und somit auch kein Hinderungsgrund.
Nach vielen Telefonaten erklärte sich der Kibbuz letztendlich dazu bereit, bis zur Findung einer Lösung für die Familie noch drei weitere Monate bei sich leben zu lassen.
Rouven atmete erleichtert auf. Mit der Zusage des Kibbuzes, der Familie für ein Vierteljahr zu beherbergen, hatte er Zeit gewonnen. Doch ihm war klar, dass sie auf Dauer nicht in Israel bleiben könnten. Besonders das Kind Gerwitsch hätte dort ein sehr schweres Leben zu erwarten, wäre klinisch tot, was seine Zukunft betraf. Denn bei den hier wiedergegebenen Punkten der Handhabung vonseiten der israelischen Regierung - und auch des obersten Rabbinats in Jerusalem - existierte das Mädchen nicht und hätte somit keinerlei Recht auf Kindergarten und Schule, und erst recht nicht auf den Zugang zur israelischen Armee, was ja Pflicht in diesem Staate ist. Wer jedoch keine Militärzeit absolviert hatte, hatte auch keinerlei Recht, einen Führerschein zu machen. Dies wiederum bedeutete Schwierigkeiten bei der Suche und auch Wahrnehmung einer Arbeitsstelle. Für dieses Mädchen würde auch eine Heirat innerhalb des Staates ein Ding der Unmöglichkeit werden - denn sie war ja nicht existent.
Dieser Einzelfall, herausgegriffen aus Tausenden ähnlicher Fälle, die alljährlich in Israel vorkommen, endete schließlich mit der Ausreise der Gerwitschs nach Kanada, wo sie seitdem glücklich und zufrieden leben – als gesetzlich anerkannte Familie.
Ihre Emigration gelang mit Hilfe einer europäischen Organisation, die Einwanderern des Staates Israel nach deren negativen Erfahrungen wieder heraushelfen und dem gewünschten Zielland zubringen. Diese Organisationen stehen nicht etwa in einem Telefonbuch, sondern arbeiten ehrenamtlich und im Untergrund, da sie wissen, dass der israelische Staat diese Organisationen verurteilt.
Erst kürzlich wurde in Israel ein neues Gesetz verabschiedet, das Neueinwanderern keinerlei Möglichkeit mehr einräumt, das Land vor Ablauf von fünf Jahren wieder verlassen zu können, da erst nach dieser Zeit ein Reisepass beantragt werden kann. Da alle aus dem Osten nach Israel gelangenden Einwanderer ihre bisherigen Nationalitäten abgeben müssen, sind sie somit für diesen Zeitraum reiseunfähig. Demokratischer geht es wohl nicht mehr.
© by Duncan Smile
Das Buch hat 742 Seiten und kann unter der Mail-Adresse:
info.duncan.smile@gmx.net
bestellt und erworben werden. Ueber das Buch an sich, kann auch jeder in meinem Forum, als Mitglied, sich Teile daraus erlesen. Viel Spass dabei. Fuer sogenannte Israel-Freunde / sogenannte Symphatisanten und Fanatiker gelten natuerlich Sonderpreise. Laechel. |
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Spaghettus Site Admin
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Anmeldungsdatum: 02.12.2005 Beiträge: 632 Wohnort: Templin |
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Verfasst am: 02 Apr 2006 10:49 Titel: |
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Wieder was dazu gelernt. Mein Bild von Israel war eigentlich das eines laizistischen Staates. Sind solche Geschichten nun in der Haltung der handelnden Personen (Beamten) bestimmt oder sind so Folgen von Verfassung und Glauben?
Ach ja, für Israelinteressierte solltest du vielleicht noch reinschreiben, was dein Buch für Nichtfanatiker kostet  _________________ ....was zu bezweifeln ist |
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DUNCAN SMILE
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Anmeldungsdatum: 30.03.2006 Beiträge: 8 Wohnort: IL/EU |
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Verfasst am: 02 Apr 2006 11:23 Titel: |
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Hallo und Shalom,
alles ist gesetzlich verankert in Israel. Mischehen sind nicht zugelassen - also Rassismus m.E. Man moechte nicht, dass das juedische Volk durch Mischehen unterwandert wird. Da kommt bei mir die Frage auf, wie schuetze ich die juedische Tierwelt vor einer Unterwanderung - laechel. Der religioese Wahnsinn hat kein Ende, und ich denke in Bezug auf die "juedische Tierwelt" wird man auch Gesetze erfinden. Demnaechst werde ich mal eine Story hier berichten, die sich real zugetragen hat im heiligen Staat. Einen schoenen Sonntag noch, Gruss Duncan |
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Bruder_Benny
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Anmeldungsdatum: 21.06.2006 Beiträge: 45 Wohnort: Jena |
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Verfasst am: 19 Jul 2006 19:07 Titel: |
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| DUNCAN SMILE hat folgendes geschrieben: | | Man moechte nicht, dass das juedische Volk durch Mischehen unterwandert wird. |
Im 3. Reich wurden Menschen als minderwertig angesehen, wenn sie einen Juden geheiratet haben, in Israel wenn sie einen Nichtjuden heiraten. Nicht einmal die am schlimmsten betroffenen lernen aus der Geschichte.  |
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bruder dash
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Anmeldungsdatum: 15.07.2006 Beiträge: 2
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Verfasst am: 22 Jul 2006 11:37 Titel: |
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Nun ja, die Geschichte und somit auch die Gesetze werden nun mal vom Sieger (egal ob eines Krieges oder "nur" einer Wahl) geschrieben. Und als solcher glaubt er - der Machthabende - an die Legitimität seines Handelns, so abstruss es auch erscheinen mag.
Da es aber noch keine allgemeingültige Definition von ethischen Handeln, moralischem Empfinden oder gar einer absolute Wahrheit zu geben scheint, steht weiterhin Aussage gegen Aussage, egal, ob in Florida Tänzerinnen als Prostituierte an den Pranger gestellt oder Mischehen verhindert werden. Und jeder wird sich weiterhin im Recht sehen. |
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Bruder_Benny
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Anmeldungsdatum: 21.06.2006 Beiträge: 45 Wohnort: Jena |
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Verfasst am: 24 Jul 2006 10:49 Titel: |
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@ Duncan Smile
Warum schreibst du eigentlich hier solche sachen Gegen Israel und hast eine Israelische fahne als Avatar? |
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Spaghettus Site Admin
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Anmeldungsdatum: 02.12.2005 Beiträge: 632 Wohnort: Templin |
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Verfasst am: 24 Jul 2006 11:14 Titel: |
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Er ist Israeli. Nur halt ein kritischer und jetzt im "Exil" in D oder in der Nähe. _________________ ....was zu bezweifeln ist |
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Bruder_Benny
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Anmeldungsdatum: 21.06.2006 Beiträge: 45 Wohnort: Jena |
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Verfasst am: 24 Jul 2006 11:51 Titel: |
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| Aha, so ist das also. |
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